Detlef Krajak hat einen Physiotherapie-Ort etabliert, den auch Prominente, Adlige oder Hochleistungssportler aufsuchen. Wie wird man in München zur begehrten Therapie-Adresse?

Von Philipp Crone – erschienen am 12. März 2019 in der Süddeutschen Zeitung

Ohne die Bleiweste hätte Jon Bon Jovi die Praxis von Detlef Krajak vielleicht nie betreten. Mit solchen Westen trainierte der junge Leistungssportler Krajak. „Eine ideale Art, um sich selbst zu zerstören“, sagt er heute. Als der Mann aus Niederbayern dann den Sport, Leichtathletik und Volleyball, aufgeben musste nach vielen Verletzungen, aber dieser Atmosphäre der Hochleistung nahe bleiben wollte, begann er sich für die Heilung des Körpers zu interessieren.

Vielleicht wäre Krajak, ein 64-jähriger drahtiger Mann mit weißer Hose, weißen Turnschuhen und weißem Dreitage-Bart, nicht als einer der ersten Männer zum Physiotherapeuten in Deutschland ausgebildet worden und hätte später ein Reha- und Trainingszentrum aufgebaut, in dem heute von Olympia-Teilnehmern über Gäste wie Jon Bon Jovi oder Franz Herzog von Bayern, Ballett-Tänzer der Staatsoper oder Schauspieler trainieren und sich behandeln lassen…

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(Foto: Florian Peljak)